Ein Fundament für Körper, Seele und Gemeinschaft

Der Häuserbau ist zugleich Ursprung und Herzstück der Peter Bachmann Stiftung. Das Prinzip ist einfach: Ein Angehöriger z.B. der Töpferkaste kann sich nur eine Lehmhütte leisten. Durch die Regenperioden werden diese Lehmhütten zweimal jährlich stark beschädigt. Ihre Bewohner sind so der Feuchtigkeit und den entsprechenden Krankheitsrisiken ausgesetzt. Zudem bieten die Lehmhütten keinen Schutz vor gefährlichen Insekten oder Schlangen, und die ständig nötigen Ausbesserungsarbeiten rauben einen Grossteil der Zeit, der knappen finanziellen Mittel - und der Zuversicht. Ein festes Haus aus Backsteinen hingegen gibt den Menschen Schutz und Sicherheit. Und vor allem schenkt ein festes Haus ein völlig neues Selbstbewusstsein. Am schönsten kommt dies bei den schlichten, aber eindrücklichen Einweihungsfeierlichkeiten zum Ausdruck.
Jetzt kann endlich aufgeatmet werden. Jetzt ist wieder Zeit und Energie vorhanden, um sich um andere Dinge zu kümmern. Zum Beispiel um das Haus des Nachbarn, das als nächstes in Angriff genommen wird. Oder um das Waisenhaus. Oder um eine Ausbildung zum Handwerker. Oder um die Schulbildung der Kinder. Aus einer Schicksalsgemeinschaft wird Haus um Haus ein Dorf. Ein Dorf, in dem ein Stein auf dem anderen bleibt. So wie der Mörtel die Steine zusammenhält, so hält der Bau der Häuser die Dorfgemeinschaft zusammen. Denn die Stiftung liefert lediglich das Startkapital. Jetzt nehmen die Menschen ihre Zukunft selber in die Hand. Aus je 40'000 Rupien (rund 550 Fr.) Startkapital werden so mit viel Einsatz, Eigenleistung und Solidarität ein Haus, dessen Wert sich schliesslich auf das Doppelte beläuft.

Die Bachmann Stiftung arbeitet seit 1994 auf diese Weise mit nachhaltigem Erfolg (www.bachmann-foundation.ch).